Behandlung

Wie bei der LASIK-Methode dauert auch bei den Oberflächen-Verfahren die eigentliche Korrektur der Fehlsichtigkeit nur wenige Sekunden. Aber auch hier sollten Sie und Ihre Begleitperson insgesamt mit einem rund zweistündigen Aufenthalt rechnen.


Die Vorbereitung:

Es ist so weit. Der große Tag ist gekommen. Bitte nehmen Sie sich heute nichts Großes mehr vor. Essen Sie wie gewohnt, aber verwenden Sie vor der Behandlung kein Make-up, Rasierwasser, Haarspray und Parfüm, denn der Laser reagiert auf Alkohol-Dämpfe.

Während der Behandlung spüren Sie keine Schmerzen, denn wir betäuben Ihre Augen mit entsprechenden Augentropfen.

Nachdem wir Sie für den OP vorbereitet haben – Sie erhalten Überziehschuhe und eine Haube für die Haare – geht es auch schon los.


Auch die Oberflächenbehandlungen PRK und LASEK erfolgen in 3 Schritten:

PRK LASEK
1
Bei der PRK wird das Deckhäutchen (Epithel) mit dem Excimer-Laser entfernt. 1 Im Gegensatz zur PRK wird bei der LASEK das Deckhäutchen (Epithel) nicht entfernt, sondern mit einer speziellen Flüssigkeit aufgeweicht und beiseitegeschoben.
2 Nun trägt der Excimer-Laser einen vorab exakt berechneten Hornhaut-Teil ab. Mit diesem Vorgang ist Ihre Fehlsichtigkeit korrigiert und Ihr Leben ohne Brille beginnt.
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Nach dem Lasereinsatz wird der gelaserte Bereich zum Schutz mit einer Kontaktlinse bedeckt, bis sich das Epithel wieder geschlossen hat. 3
Nach dem Lasereinsatz wird das Epithel wieder zurückgeschoben und wirkt dadurch wie ein körpereigenes Pflaster. Darüber kommt wie bei der PRK noch eine Schutzlinse.

Nach einer PRK oder einer LASEK ist es im Gegensatz zur LASIK möglich, dass Sie ein wundes Gefühl und Schmerzen am behandelten Auge verspüren. Die ausgehändigten Medikamente enthalten deshalb prophylaktisch auch Schmerz- und Schlafmittel, die Sie bei Bedarf einnehmen können.

Wir setzen Ihnen nach der Behandlung eine Schutzlinse ein. Diese verbleibt, bis die oberste Hornhautschicht wieder geschlossen ist, im Auge.